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Rechengrößen

Neue Bemessungsgrenzen 2006

Nachstehend erhalten Sie die ab 01. Januar 2007 geltenden Rechengrößen in der Sozialversicherung (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung):

Für das Jahr 2006 2007
     
Jahresarbeitsentgeltgrenze Krankenversicherung jährlich 47.250,00 Euro 47.700,00 Euro
Jahresarbeitsentgeltgrenze Krankenversicherung monatlich 3.937,50 Euro 3.975,00 Euro
Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung monatlich 3.562,50 Euro 3.562,50 Euro
Höchstbetrag Krankenversicherung    
Bei unterstellt 13% Beitragssatz 463,13 Euro 463,13 Euro
+ Zusatzbeitrag Arbeitnehmer 32,06 Euro 32,06 Euro
Höchstbeitrag Pflegeversicherung 463,13 Euro 463,13 Euro
Höchstbeitrag 60,56 Euro 60,56 Euro
+ Zusatzbeitrag Kinderlose 8,91 Euro 8,91 Euro
Bezugsgröße jährlich 29.400,00 Euro 29.400,00 Euro
Bezugsgröße monatlich 2.450,00 Euro 2.450,00 Euro
     

Abhängig beschäftigte Arbeitnehmer sind in der Krankenversicherung versicherungsfrei, wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) übersteigt. Mit dem Beitragssatzsicherungsgesetz wurde zum 1. Januar 2003 die Kopplung der
Jahresarbeitsentgeltgrenze an die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung aufgehoben. Seit diesem Zeitpunkt wird zwischen der "allgemeinen Jahresarbeitsentgeltgrenze" und der "besonderen Jahresarbeitsentgeltgrenze" unterschieden.

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze gilt für alle Personen, die am 31. Dezember 2002 keine substitutive Krankenversicherung bei einem Unternehmen der PKV abgeschlossen hatten sowohl für Pflichtmitglieder als auch für freiwillige Mitglieder der GKV.

Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze gilt für Personen, die am 31. Dezember 2002 bereits über eine substitutive Krankenversicherung bei einem Unternehmen der PKV versichert waren.

Wichtig:
Bei Neueinstellungen hat der Arbeitgeber stets zu prüfen, ob für den Beschäftigten aufgrund der Höhe des Arbeitsentgelts Versicherungsfreiheit besteht. Um herauszufinden, welche der bestehenden Jahresarbeitsentgeltgrenzen für den Beschäftigten zutreffend ist, muß der Arbeitgeber danach fragen, ob der Arbeitnehmer bereits am 31. Dezember 2002 privat vollversichert war. In diesem Fall gilt die besondere (niedrigere) Jahresarbeitsentgeltgrenze. Wenn das Einkommen eines bisher gesetzlich versicherten Beschäftigten in dem neuen Beschäftigungsverhältnis die allgemeine (höhere) Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt, besteht von Anfang der Beschäftigung an Versicherungsfreiheit. Ein Wechsel in die PKV ist in diesem Fall sofort möglich. Sofern abhängig beschäftigte Arbeitnehmer, die eine Vollkostenversicherung bei einem Unternehmen der PKV abgeschlossen haben, mit ihrem Einkommen unter der für sie geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen und noch nicht von der Versicherungspflicht befreit sind, m üssen sie sich innerhalb von drei Monaten nach Unterschreiten der JAEG befreien lassen. Ansonsten wird eine Pflichtmitgliedschaft in der GKV begründet.