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Arbeitslosigkeit
1. Fortführung der Private Kranken- bzw. Pflegepflichtversicherung bei Arbeitslosigkeit

Grundsätzlich unterliegen Personen bei Eintritt von Arbeitslosigkeit der Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bzw. Sozialen Pflegepflichtversicherung (SPV), wenn sie Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Unterhaltsgeld von der Bundesanstalt für Arbeit (BA) beziehen. Für Privatversicherte besteht aber unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Für Personen ab Alter 55, die in den letzten fünf Jahren nicht gesetzlich versichert waren, tritt bei Eintritt von Arbeitslosigkeit i.a. jedoch keine Versicherungspflicht in der GKV bzw. SPV ein.
Privatversicherte können demnach ihre Private Krankenversicherung (PKV) bzw. Private Pflegepflichtversicherung (PPV) bei Eintritt von Arbeitslosigkeit fortführen.

2. Voraussetzung für die Befreiung

Voraussetzung für die Befreiung von der Versicherungspflicht in der GKV bzw. SPV ist, dass die Personen in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Arbeitslosigkeit nicht in der GKV versichert waren und dass für sie weiterhin privater Versicherungsschutz besteht, dessen Art und Umfang den Leistungen der GKV entspricht. Die Befreiung ist innerhalb von drei Monaten nach Eintritt der Arbeitslosigkeit zu beantragen. Der Befreiungsantrag kann bei jeder gesetzlichen Krankenkasse gestellt werden, die für die Pflichtversicherung in Betracht kommen würde (z. B. Ortskrankenkasse, Ersatzkasse, Betriebs- und Innungskrankenkasse). Die Befreiung wirkt für die Dauer des Bezuges von Leistungen der BA und kann nicht widerrufen werden.
3. Übernahme von Beiträgen zur PKV bzw. PPV durch die BA

Für die Dauer des Bezuges der o.g. Leistungen von der BA werden auf Antrag die Beiträge zur PKV bzw. PPV zu 100% durch die BA übernommen, jedoch begrenzt auf die Höhe der Beiträge, die bei Versicherungspflicht für die GKV bzw. SPV von der BA zu tragen wären. Hierbei werden auch Beiträge für die Versicherung von Familienangehörigen berücksichtigt. Die Zahlung durch die BA erfolgt alle 3 Monate rückwirkend. Übersteigen die Beiträge zur PKV bzw. PPV den maximalen Zahlbetrag der BA, wird die Differenz dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt.